Staatsminister Michael Roth MdB bei den Jusos Mannheim mit über 150 Bürgerinnen und Bürgern

Veröffentlicht am 29.10.2018 in Pressemitteilungen

V.l.n.r.: Katharina Vasilakis, Jacob Waiß, Isabel Cademartori, Michael Roth MdB, Ralf Eisenhauer

Unter dem Thema „Ist die EU noch zu retten?“ luden die Jusos Mannheim am vergangenen Donnerstag, den 25.10. zur Diskussion mit dem Staatsminister für Europ im Auswärtigen Amt Michael Roth ein. Im gefüllten Bürgerhörsaal der Universität Mannheim fanden sich rund 150 Bürgerinnen und Bürger ein, um über die Zukunft der Europäischen Union zu sprechen.

Als eines der Höhepunkte des Arbeitsjahres gelang es den Jusos Mannheim den Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt Michael Roth MdB nach Mannheim zu holen. Trotz der bevorstehenden Landtagswahl in seinem Heimatland Hessen, nahm sich dieser den gesamten Abend Zeit, um mit vielen Mannheimerinnen und Mannheimern über die Lage der Europäischen Union zu sprechen. In Zusammenarbeit mit der Juso-Hochschulgruppe wurde dafür der Bürgerhörsaal der Universität gemietet, der sich bereits früh mit etwa 150 Interessierten füllte.

Zu Beginn der Veranstaltung richtete der Spitzenkandidat der SPD Mannheim für die Gemeinderatswahl im nächsten Jahr Ralf Eisenhauer einige Grußworte an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Er freute sich über das große Interesse am Thema und verdeutlichte, dass es gerade in der aktuellen Zeit, in der die Europäische Union vor großen Herausforderungen stehe, umso wichtiger sei, den Dialog zwischen Politik und Bürgerinnen und Bürgern aufrechtzuerhalten. Andernfalls laufe man Gefahr, den Rückhalt für das einzigartige Projekt eines vereinten Europas zu verlieren.

In seinem Inputvortrag berichtete Staatsminister Michael Roth aus der Arbeit der Bundesregierung in Europa und deckte dabei ein breites Themenspektrum ab. So beschrieb er die erstarkten rechtspopulistischen und europafeindlichen Bewegungen in vielen europäischen Ländern als die größte Herausforderung für eine Stärkung der Europäischen Union. Dennoch warnte er davor, die Regierungen in Ländern wie Polen oder Ungarn mit den jeweiligen Zivilgesellschaften gleichzusetzen. Auch in diesen Ländern genieße die europäische Einigung einen breiten Rückhalt in der Bevölkerung, den es zu stärken gelte.

Darüber hinaus verdeutlichte er unter anderem, die Stärken der Europäischen Union einen ständigen Dialog auch bei Unstimmigkeiten aufrechtzuerhalten und dennoch handlungsfähig und wehrhaft zu sein, so wie das aktuell im Fall der polnischen Justizreform gegeben sei. Beide Aspekte gelte es in Zukunft aufrechtzuerhalten und auszubauen. In diesem Zusammenhang appellierte er an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung, sich aktiv für Europa zu engagieren, da die Stärkung der Europäischen Union zentral von einer breiten Unterstützung der Bevölkerung getragen werde.

Die anschließende Diskussionsrunde wurde von der Spitzenkandidatin der Jusos für die kommende Gemeinderatswahl und Vorsitzende des SPD Ortsvereins Innenstadt/Jungbusch Isabel Cademartori geleitet. Die vielfältigen Fragen aus dem Publikum verdeutlichten das große Interesse am Thema. So wurde vom Demokratiedefizit der Europäischen Union, der Festigung einer europäischen Identität und der Stärkung der europäischen Infrastruktur ein breites Feld an Thematiken aufgegriffen.

Die Jusos Mannheim ziehen ein überaus positives Fazit aus der Veranstaltung. „Der große Andrang der Veranstaltung bestätigt, dass das Thema Europa nach wie vor eine zentrale Rolle für die Menschen in Mannheim spielt“, so der Kreisvorsitzende der Jusos Mannheim Jacob Waiß. „Für uns war es dabei besonders wichtig, dass wir den Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern außerhalb der eigenen Partei suchen. Durch das diverse Publikum bei der der Veranstaltung ist uns dies gelungen.“, fügt die Vorsitzende Katharina Vasilakis hinzu.

 

Homepage Jusos Mannheim

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