Rivoir: „Hermann soll aufhören, über Kostensteigerungen zu jammern, die er selbst verschuldet hat“

Veröffentlicht am 21.12.2018 in Landtagsfraktion

Martin Rivoir, stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender und verkehrspolitischer Sprecher, zu der geplanten Sperrung des S-Bahn-Halts am Stuttgarter Flughafen:

„Es ist zu einfach und zu billig, nach Bekanntwerden der notwendigen einjährigen Schließung des S-Bahnhofes am Flughafen der Bahn die Schuld einfach in die Schuhe zu schieben. Wir müssen wohl doch einmal daran erinnern, wer die treibenden Kräfte bei den Zeitverzögerungen rund um die Planung des Flughafenbahnhofs waren. Der grüne Verkehrsminister Winfried Hermann und die grüne Staatsrätin Gisela Erler haben 2012 im Bürgerbeteiligungsverfahren ‚Filder-Dialog 21‘ zwar die Mehrheit für die damals von ihnen favorisierte Gäubahnvariante finden können, stießen dabei aber nicht auf die notwendige Zustimmung der S21-Projektpartner. Viel Zeit ging dabei verloren. Nach großem Hin und Her einigten sich die Partner dann erst 2015 auf die Variante eines dritten Gleises am Flughafenbahnhof. Dass dieser Kompromiss aus unserer Sicht schon damals keine besonders gute Lösung darstellte, wird heute angesichts der drohenden Stilllegung des S-Bahn-Anschlusses am Stuttgarter Flughafen bestätigt. Es zeigt sich, dass Bauen während des laufenden Betriebs einfach schwieriger und auch teurer ist. Verkehrsminister Winfried Hermann soll endlich aufhören, über Kostensteigerungen und Zeitverzögerungen zu jammern, die er teilweise selbst verschuldet hat. Er muss nun dafür sorgen, dass es wirklich zu einem provisorischen S-Bahnhof vor der Baustelle kommt und entsprechend ausreichend Shuttlebusse zur Verfügung gestellt werden, um diesen Engpass komfortabel zu überbrücken. Im Übrigen sollte alles daran gesetzt werden, dass die U6 bis zum Flughafen fertig gestellt wird, bevor die S-Bahn gesperrt wird.“

 

Homepage Dr. Stefan Fulst-Blei: Für Mannheim im Landtag von Baden-Württemberg

WebsoziInfo-News

12.06.2019 08:12 Högl/Heidenblut zu Betreuervergütung
Bundesrat macht den Weg frei: mehr Geld für gesetzliche Betreuer Am 07. Juni 2019 hat der Bundesrat das Gesetz zur Anpassung der Betreuer- und Vormündervergütung gebilligt. Der Bundestag hatte das Gesetz bereits im Mai beschlossen. „Bund und Länder hatten sich im Vorfeld auf diesen Gesetzentwurf verständigt. An diesem Kompromiss wurde nicht mehr gerüttelt. Es ist

11.06.2019 07:10 Marja-Liisa Völlers zu Ganztagsbetreuung
Ziel bleibt Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter bis 2025 Im Rahmen der Kultusministerkonferenz haben die Länder heute aktuelle Kostenberechnungen über den geplanten Rechtsanspruch für Grundschulkinder auf einen Ganztagsplatz vorgestellt. Demnach reichen die vom Bund zugesagten zwei Milliarden Euro nicht aus. Die SPD-Bundestagsfraktion hält am Ausbau des Ganztags fest, um die Länder bei der Realisierung des

06.06.2019 19:31 Kampf gegen Lebensmittelverschwendung intensivieren
Am Thema Lebensmittelverschwendung komm niemand vorbei, wer das Ziel Nachhaltigkeit verfolgt. 85 Kilogramm wirft jeder deutsche Privathaushalt im Jahr durchschnittlich weg. Auch in Erzeugung, Handel und Gastronomie landen viel zu viele kostbare Nahrungsmittel im Müll. „An guten Ideen und Ansätzen Lebensmittelverschwendung zu bekämpfen mangelt es nicht. Einige Unternehmen des Lebensmitteleinzelhandels engagieren sich bereits gegen Verschwendung.

Ein Service von websozis.info

Downloads