Reinhold Gall: „Notfallplan für den Wald muss Waldbau und Artenvielfalt gleichermaßen zum Ziel haben“

Veröffentlicht am 02.09.2019 in Landespolitik

Reinhold Gall, Sprecher für Forstpolitik der SPD im Landtag äußert sich zu den Ergebnissen des Waldgipfels: „Der Notfallplan des Landes ist grundsätzlich der richtige Ansatz. Es sind in größerem Umfang Haushaltmittel wie auch neue Personalstellen erforderlich, um betroffenen privaten und kommunalen Waldbesitzern durch Beratung und Unterstützung zu helfen.“ „Freilich darf der Notfallplan nicht dazu führen, dass aus rein wirtschaftlichen Gründen in großem Umfang auf völlig fremde Baumarten wie Douglasie, Roteiche oder Tulpenbaum gesetzt wird. Mit solchen Bäumen kann man wohl Bauholz produzieren, jedoch fügen sie sich in den Wald als artenreiches Ökosystem nicht ökologisch gewinnbringend ein. Zudem dürfen keinesfalls neue Monokulturen aufgebaut werden, die immer anfälliger für Sturmschäden, Schädlinge und Krankheiten sind – unabhängig von der Baumart. Damit würde nur der Fehler wiederholt, der mit der Pflanzung riesiger Fichtenforste gemacht wurde.“

„Aufforstungen sollten nur erfolgen, wo Mischwälder nicht auf natürliche Art von alleine entstehen können. Wo an trocken-warmen Standorten andere Baumarten gefragt sind, sollten es möglichst heimische oder zumindest europäische Arten sein. Begleitende Forschung muss die ökologische Eignung fremder Baumarten untersuchen.“ „Völlig unverständlich ist, dass die geplante Halbierung der Ausbildungsstellen nur hinausgeschoben und nicht etwa zurückgenommen wird. Anträge der SPD, dies zu ändern, wurden bislang abgelehnt. Grüne und CDU sind aufgefordert dies zu korrigieren und damit den Waldbesitzern zur Seite zu stehen“

 

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