Rainer Hinderer: „Die Forderung nach einer Landarztquote bei der Medizinstudienplatzvergabe greift zu kurz“

Veröffentlicht am 13.09.2019 in Landespolitik

Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Rainer Hinderer, zur Weigerung der CDU-Landtagsfraktion, dem Konzept des Wissenschaftsministeriums zum Ausbau der Studienplätze im Bereich Humanmedizin zuzustimmen: „Alle Vorkehrungen waren getroffen, damit der Ausbau der Medizinstudienplätze zum Wintersemester 2019/2020 hätte vollzogen werden können. Doch aufgrund des langwierigen Hin und Hers bezüglich der Standortauswahl ist die Landesregierung gescheitert. Nun ist sogar der Start zum Sommersemester 2020 gefährdet. Denn einmal mehr grätscht die CDU-Landtagsfraktion mit ihrer unsäglichen Landarztquote, die von allen Experten abgelehnt wird, rein."

"Die Forderung nach einer Landarztquote bei der Medizin-studienplatzvergabe greift zu kurz, um Verbesserungen bei der ärztlichen Versorgung auf dem Land zu erreichen. Statt Einzelmaßnahmen zur landärztlichen Versorgung bedarf es eines Gesamtkonzepts. Die SPD hat deshalb bereits im Jahr 2017 mit ihrem Zehn-Punkte-Plan für mehr Landärzte ein umfassendes Programm vorgelegt. Die Zeit drängt - auch angesichts des bereits bestehenden Ärztemangels in ländlichen Regionen! Wir brauchen jetzt eine schnelle Entscheidung, damit die fünf Medizinfakultäten im Land endlich mit dem Ausbau loslegen können. Doch die Regierungsfraktionen ziehen es vor, zu streiten statt zu handeln."

 

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