Gabi Rolland: „Die Frage ist, ob Neckarwestheim wirklich noch bis 2022 laufen kann.“

Veröffentlicht am 04.09.2019 in Landespolitik

Aufgrund der im Gemeinschaftskernkraftwerk Neckarwestheim 2 erneut festgestellten Risse in über 190 Heizrohren hakt die SPD-Fraktion im Stuttgarter Landtag jetzt bei der Regierung nach. Mit einer Anfrage will die Fraktion rund um ihre umweltpolitische Sprecherin Gabi Rolland wissen, wie genau die Schäden zu bewerten sind und welche Folgen sie haben. Aus Sicht der SPD bedenklich: Im Zuge der Revision waren schon im Jahr 2018 gleiche Probleme aufgetreten. Einen „Pannenreaktor“ könne man sich aber auch zum Ende der Laufzeit des Kraftwerks nicht leisten, so Gabi Rolland: „Es ist zwingend erforderlich, auch für die letzten maximal drei Jahre Laufzeit einen absolut sicheren Betrieb zu gewährleisten. Die erneut aufgetretenen Schäden an sicherheitsrelevanten Bauteilen stellen das aber in Frage.“ Im Antrag der SPD geht es vor allem die Bewertung der Schäden durch die Atomaufsicht und welche Kosten und Verzögerungen der Revision die Probleme nach sich ziehen. Gabi Rolland: „Schlussendlich muss man die Frage stellen, inwieweit angesichts der Kosten und der verlängerten Abschaltung ein Weiterbetrieb bis 2022 auch wirtschaftlich sinnvoll sein kann“.

 

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