Dr. Fulst-Blei: „Ungewiss bleibt heute, wann wir über die notwendigen, voll funktionsfähigen Institute verfügen“

Veröffentlicht am 21.12.2018 in Landtagsfraktion

Dr. Stefan Fulst-Blei, stellvertretender Vorsitzender und bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, zur Einbringung des Gesetzentwurfs zur Umsetzung des Qualitätskonzepts an Schulen:

„Eigentlich wollte Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann den Umbauprozess rund um das Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung und das Institut für Bildungsanalysen Baden-Württemberg am 1. Januar 2019 abgeschlossen haben und die beiden neuen Einrichtungen sollten vollfunktionsfähig ihre Arbeit aufnehmen. Doch diese Zeitplanung ist obsolet. Eisenmann verbleibt einmal mehr nur im Ankündigungsmodus. Nun werden zum 1. März 2019 nach der Verabschiedung des Gesetzes die ersten Grundlagen geschaffen und der Übergangsprozess erst dann in die Wege geleitet. Das klang bei Eisenmann bis jetzt definitiv immer anders. Ungewiss bleibt heute, wann wir über die notwendigen, voll funktionsfähigen Institute verfügen. Hier ist das Kultusministerium wohl noch nicht in der Lage, konkrete, überprüfbare Meilensteine zu benennen, wann konkret was geleistet werden soll. Die Warnsignale, die wir immer stärker von Prozessbeteiligten vernehmen, deuten auf eine immer schlechter werdende Stimmung hin. Es zeichnet sich ab, dass die Kultusministerin mit ihrem Qualitätskonzept für Schulen auf ein weiteres Prozessdesaster à la ELLA zusteuert und sich dabei weitere deutliche Kratzer an ihrem Macherimage einfangen wird. Wir können ihr nur raten, den Kolleginnen und Kollegen mehr Wertschätzung im Alltag und vor Ort zukommen zu lassen, und diese nicht nur auf Sonntagsreden oder Pressemitteilungen zu beschränken. Wertschätzung ist die Erfolgsbasis jedes Organisationsentwicklungsprozesses. Genau hier zeigt Ministerin Eisenmann aber immer wieder Defizite auf.“

 

Homepage Dr. Stefan Fulst-Blei: Für Mannheim im Landtag von Baden-Württemberg

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